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"Garfagnana"
heißt das Gebiet des Flusstales vom Serchio, zwischen den Apenninen
und den Apuanen Alpen. Das Gebiet liegt außerhalb der grossen
Strassenkommunikation, und ist deswegen noch fast unberührt geblieben.
Der größte Teil dieses Gebietes gehört heute zu den
geschützten Nationalparks 'Appennino Tosco-Emiliano',
dem Regionalpark der Apuanen Alpen und der Naturreserve
von 'Orecchiella'. |
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Das
Gebiet ist sehr wasserreich und ein natürliches Habitat
für Wildschweine, Hirsche, Rehböcke,
Adler, Kormorane und Reiher, und sogar nach Hunderten
von Jahren auch wieder für Wölfe.
Jahrhundertelang war der Kastanienbaum der "Brotbaum"
für die Bevölkerung dieses Gebietes, die "Kastanien"
und der "Emmer
der Garfagnana" waren die Hauptnahrung. |
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Die
Garfagnana bietet auch "verborgene"
Naturschauspiele, wie die unterirdischen Seen und Bäche, Flüsse,
oder Stalagtiten und Stalagmiten der "Windhöhle"
(in der Nähe von Vergemoli), die wegen des starken Windzugs zwischen
zwei in Höhe verschiedenen Öffnungen, so genannt wird. |
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Die
Bevölkerung der Gegend hat einen besonderen Einfluss
in der Landschaftsgestaltung gehabt, was die vielen mittelalterlichen
Brücken wie die von Spinetta Malaspina vom 13. Jahrhundert, in
der Nähe von Castiglione di Garfagnana, zeigen. So auch
die Klausen, wie die in der Bergwand eingebaute von Calomini
bei Vergemoli, Kapellen und Kirchen, Burgen, Festungen (Verrucole)
und Felsen (Camporgiano), Orte, die oft typisches ortsgebundenes
Kunsthandwerk, wie Holzschnitzereien, Robbia-Terrakotta und Keramik,
Schmiedeeisen- und Werke aus Marmor aufweisen. |
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Das
Etnographische Museum "Don Luigi
Pellegrini" in San Pellegrino in Alpe, stellt eine wichtige
Dokumentationssammlung über das Leben und die Arbeit der Bergbevölkerung
der Garfagnana aus. |
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